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DIE NEUE SCHWEIZER WELLE - Läbe ohni Dütschi
Kulturschock 2011 Teil III

Die Zeiten, als die Deutschen als Touristen kamen sind vorbei. Sie kommen, um zu bleiben.
In eine Schweiz, die hin und hergerissen ist zwischen Selbstbewusstsein und Entwurzelung.
Die Neue Schweizer Welle zeichnet in grotesken Szenen ein scharfes Bild „bedrängter“ Schweizer und
„gebeutelter“ Deutscher, die sich nichts schuldig bleiben. Und schliesslich zeigt das Spiegeltheater den
ultimativen Ausweg aus der Schweizerischen Identitätskrise. Nicht nur in Bezug auf die Deutschen.
Sie bietet einen tiefen Einblick in den Status Quo der schweizer Befindlichkeit und eine Vision, welche
Nationale Identität, ein Bekenntnis zum Schweizerdeutsch, Ökologie und Unabhängigkeit vom globalen
Hyperkapitalismus unter einen Hut bringt. Denn das geht! Natürlich tut’s auch weh. Aber es gibt schöne
Livemusik dazu...

Gerd, Student aus Deutschland: "Was auffällt ist, dass immer mehr Flugblätter zirkulieren, die darauf
hinweisen, keine Wirtschaftsflüchtlinge zu privaten Partys einzuladen. Damit sind in erster Linie Deutsche
gemeint. Wir würden uns in ungebührlicher Art anbiedern und versuchen uns in privaten Gruppen
einzuschleichen."

Premiere
Fr 2. März 2012 20:00 h Theater Stok Hirschengraben 42 8001 Zürich



Weitere Aufführungen:
Sa 3. März 2012 20:00 h Theater Stok Hirschengraben 42 8001 Zürich
So 4. März 2012 17:00 h Theater Stok Hirschengraben 42 8001 Zürich
Mi 28. März 2012 20:00 h Theater Stok Hirschengraben 42 8001 Zürich
Do 29. März 2012 20:00 h Theater Stok Hirschengraben 42 8001 Zürich
Fr 30. März 2012 20:00 h Theater Stok Hirschengraben 42 8001 Zürich
Sa 31. März 2012 20:00 h Theater Stok Hirschengraben 42 8001 Zürich

Schauspiel: Sascha Lara Bleuler, Utz Bodamer, Evelyne Gugolz, Alberto Ruano
Regie und Dramatisierung: Julian M. Grünthal
Co-Regie, Dramatisierung: Bettina Glaus
Texte: Cory Looser
Komposition und Musik: Sasha Shlain
Ausstattung
: Silvia Züger
Produktionsleitung und Technik: Alberto Ruano

Die Gruppe Grenzgänger (Julian M. Grünthal und Bettina Glaus) gewannen den
Premio 2011.

Die Neue Schweizer Welle - Läbe ohni Dütschi ist eine Eigenkreation des Spiegeltheaters.





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ZUNGENSCHLÄGE von Hannes Glarner
Kulturschock 2011 Teil II

Zungenschläge thematisiert den babylonischen Sprachenwirrwarr unserer urban-globalisierten Lebenszusammenhänge.
Als realistische Ausgangssituation des Abends, der sich immer wieder ins Aberwitzige steigert,
fungiert das Assessement von vier ausländischen Flugbegleiter-Kandidaten der traditionsreichen
Luftfahrtsgesellschaft ’Edelschweiz’. Eine junge Schweizer Chief Cabin Attendant führt die
BewerberInnen und Bewerber durch einen gesalzenen Aufgaben-Parcours bei dem Politeness,
Cleverness, Teamfähigkeit und die individuelle Willenskraft getestet werden.
Das Ganze beginnt in der Lounge des Zürich Airports. Die Jobanwärter aus Griechenland, Deutschland,
Spanien undKanada besteigen dann den Passagierraum einer Maschine nach Feuerland.

Nach Aufgaben in der Luft und einem hektischen Zwischenspiel im Meer landen sie schliesslich wieder
auf festem helvetischem Boden. Im Verlauf der Handlung, während derer sich die KandidatInnen häufig
miss- oder gar nicht verstehen, entstehen starke Konkurrenzen und auch Liebeshändel.
Zudem begegnen sie im Verlauf der Handlung einigen Überresten ihres Vorgängers, der beim mys-
teriösen Absturz eines der Edelschweizflugzeuge vor einem Jahr um’s Leben gekommen ist.
Damit werden die Bewerbung und das ganze Prozedere fundamental in Frage gestellt. Es stellt sich
heraus, dass die Zuschauer Aktionäre und Mitrichter über die Kandidaen sind.

Das Spiegeltheater arbeitet zum ersten Mal mit dem bekannten Theaterautor und Regisseur Hannes Glarner zusammen, der mit den Schauspielern und dem Regisseur Utz Bodamer das Stück entwickelt und geschrieben hat.



Schauspiel: Fatima Dunn, Stefan Kollmuss, Bodo Krumwiede, Elena Mpintsis, Alberto Ruano
Regie: Utz Bodamer
Von: Hannes Glarner
Musik & Komposition: Fatima Dunn
Ausstattung: Michael Baumgartner und Magdalena Ostrokolska
Lichtdesign & Technik: Noël van Kelst
Produktionsleitung: Alberto Ruano

Premiere war am 5. Oktober 2011 im Theater Stok, Zürich



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SCHELLE SCHILTE STUMPF
Kulturschock 2011 Teil I

Schelle Schilte Stumpf zeigt den Schock, den wir "Landesgenossen" uns
gegenseitig zufügen. Der Abend beschreibt die Konflikte, die aus den unterschiedlichsten Wahrnehmungen
von "Heimat" entstehen. Er spielt ironisch mit der Vorstellung, was den Schweizer Bürger ausmacht.
Was er darf, was er sein will, was er dem Anderen antut, wie er sich rächt und wie er sich
entschuldigt Schweizer zu sein. Vor allem, wie er seinen Garten vor dem Ausland schützt.

Mit: Fatima Dunn, Petra Schmidig, Utz Bodamer, Stefan Kollmuss
R
egie: Utz Bodamer
Musik & Komposition: Fatima Dunn
Dramatisierung: Cory Looser & Utz Bodamer
Dramaturgie: Sophia Bodamer
Produktionsleitung & Technik: Alberto Ruano

Premiere war am 23. Juni 2011 im Theater Stok, Zürich






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Freier Fall
Stimmen und Szenen im Rotlicht

Mit:
Evelyn Gugolz, Utz Bodamer, Fatima Dunn
Idee und Gesamtkonzept: Cory Looser und Alberto Ruano
Konzeptuelle Mitarbeit: Utz Bodamer
Licht und Technik: Alberto Ruano
Produktionsleitung: Alberto Ruano




Vera: „Das ist Liebe und Angst, die sich mischen.“ Daniel: „Jeder Besuch ist ein Ausflug auf geächteten
Pfaden. Man tut es heimlich. Es ist eine Art Expedition in eine andere Welt.“ Rosza: „Er sagte, er kenne
Leute die mir helfen. Ich könne viel Geld verdienen.“ Brigitte: „Du fühlst dich selbstbewusst, weil du weißt:
Mir kann keine Frau etwas vormachen.“ Philipp: „Wie lange braucht denn jemand, der lange braucht? Kann
ich so lange bleiben, wie jemand, der lange braucht?“ Vera: „Wenn Du das rote Leuchten in den Augen
siehst ...wirst Du etwas spüren.“ Mai-Lin: „Meine Tante hat mich mit 16 nach Pattaya geschickt. Dort lernte
ich meinen Mann kennen. Nach drei Jahren heirateten wir, ich kam in die Schweiz." Lenke: „Sie hatte blaue
Flecken, nicht nur im Gesicht.“ Vera: „Was soll ich mit dir machen, bevor du gehst? Du hast viel Geld
hingeblättert, für nichts.“

* Alle Namen frei erfunden

Ein Hinhören und Einfühlen, frei von Sensationslust und moralischen Vorurteilen.


©1993 - by Spiegeltheater - Konzept: Eliane Schott